Iphigenie
Adaption von P. Seth Bauer nach Euripides
Regie Gabriele Förster
Es spielen Samuel Ackermann, Sophie Bogdan, Jan-Robert Frank, Vivien LaFleur, Jens Lassak, Regina Loy, Steffi Malchow, Ariane Catherine Pochon, Sally Pons, Andreas Schrobitz und Sebastian Witt
Vorstellungen Juni und Juli 2010
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Originaltitel Iphigenia
dt. Fassung Gabriele Förster
Uraufführung Workshop Theatre Company, New York, USA (2003)
deutschsprachige Erstaufführung theater 89 Berlin, Deutschland (2010)
Die kriegsbereite griechische Flotte, die nach Troja segeln will, um die entführte Helena zurückzuholen, liegt in der Bucht von Aulis fest. Eine göttliche Prophezeiung sagt, dass Agamemnon seine älteste Tochter opfern müsse, um Wind für die Segel zu bekommen. Unter dem Vorwand, sie an den Helden Achilleus zu verheiraten, lässt er seine Tochter Iphigenie nach Aulis bringen. Diese erscheint hocherfreut und ahnungslos, begleitet von ihrer Mutter Klytaimnestra. Agamemnon ringt um eine Entscheidung.
P. Seth Bauers Adaption der klassischen griechischen „Iphigenie“ berührt die Themen Krieg, Glaube, Patriotismus und Loyalität sowohl im authentisch antiken Sinne des Euripides als auch auf die Gegenwart übertragbar, wobei viele Verbindungen zu aktuellen Geschehnissen in überraschender Weise ermöglicht werden. Ein provozierendes und nachdenklich stimmendes Stück, das durch trockenen Humor und zeitgenössische Sprache die ursprüngliche dramatische Getragenheit verliert.
dt. Fassung Gabriele Förster
Uraufführung Workshop Theatre Company, New York, USA (2003)
deutschsprachige Erstaufführung theater 89 Berlin, Deutschland (2010)
Die kriegsbereite griechische Flotte, die nach Troja segeln will, um die entführte Helena zurückzuholen, liegt in der Bucht von Aulis fest. Eine göttliche Prophezeiung sagt, dass Agamemnon seine älteste Tochter opfern müsse, um Wind für die Segel zu bekommen. Unter dem Vorwand, sie an den Helden Achilleus zu verheiraten, lässt er seine Tochter Iphigenie nach Aulis bringen. Diese erscheint hocherfreut und ahnungslos, begleitet von ihrer Mutter Klytaimnestra. Agamemnon ringt um eine Entscheidung.
P. Seth Bauers Adaption der klassischen griechischen „Iphigenie“ berührt die Themen Krieg, Glaube, Patriotismus und Loyalität sowohl im authentisch antiken Sinne des Euripides als auch auf die Gegenwart übertragbar, wobei viele Verbindungen zu aktuellen Geschehnissen in überraschender Weise ermöglicht werden. Ein provozierendes und nachdenklich stimmendes Stück, das durch trockenen Humor und zeitgenössische Sprache die ursprüngliche dramatische Getragenheit verliert.

